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Unterirdische Speicher – wenig Platzverbrauch, großer Nutzen
Teil 3: Ideen für Speicher unter bereits genutzten Flächen.

Gerade auf Norderney ist Fläche kostbar.
Deshalb sind Lösungen besonders interessant, die keinen zusätzlichen oberirdischen Platz benötigen.
Unter:
- Parkplätzen,
- Schulhöfen,
- Sportanlagen,
- öffentlichen Plätzen,
- Grünflächen
- oder anderen ohnehin zu sanierenden Bereichen
könnten zukünftig unterirdische Regenwasserspeicher geprüft werden.
Oberirdisch bleibt die Fläche weiterhin vollständig nutzbar.
Das gespeicherte Wasser könnte beispielsweise verwendet werden für:
- Bewässerung von Straßenbäumen,
- Beete und Grünanlagen,
- Sportflächen,
- Reinigungsarbeiten,
- Straßenreinigung,
- Toilettenspülungen
- oder die Befüllung städtischer Bewässerungsfahrzeuge.
Gerade hier stellt sich eine einfache Frage:
Warum hochwertiges Trinkwasser einsetzen, wenn für bestimmte Aufgaben Regenwasser vollkommen ausreicht?
Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, unsere Trinkwasserversorgung zu ersetzen.
Es geht darum, Trinkwasser dort einzusparen, wo Trinkwasserqualität gar nicht erforderlich ist.
Andere Städte zeigen bereits, dass solche Systeme funktionieren.
Berlin nutzt beispielsweise Zisternen zur Bewässerung und Toilettenspülung. Hamburg setzt verstärkt auf das sogenannte Schwammstadtprinzip. Rotterdam nutzt sogar öffentliche Plätze zeitweise als Regenwasserspeicher.
Norderney muss diese Systeme nicht kopieren.
Wir sollten aber prüfen, welche Ansätze sich sinnvoll auf unsere Insel übertragen lassen.
Übernommen von der bisherigen FWN-Webseite. Die Ausschusszuordnung dient der thematischen Orientierung.
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