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Kunst- und Museumsgarten statt Solarpark
Der Vorschlag zum ehemaligen Freibad und zur Nutzung anderer Flächen für Photovoltaik.

FWN-Statement: Kunst- und Museumsgarten statt Solarpark
Unsere Forderung: Eine Renaturierung des ehemaligen Freibadgeländes zu einem Kunst- und Museumsgarten – statt des dort geplanten, gebietsunverträglichen Solarparks!
Wir Freien Wähler Norderney unterstützen grundsätzlich den Ausbau erneuerbarer Energien. Aber nicht jede technisch mögliche Fläche ist automatisch auch der richtige Standort.
Der falsche Standort
Deshalb halten wir die geplante Nutzung der rund 5.300 m² großen Fläche des ehemaligen Freibades am Bademuseum für eine von Stadtwerken und Staatsbad geplante Freiflächenphotovoltaikanlage (Solarpark) für den falschen Weg. Photovoltaik
ja – aber ein so großer, gewerblich-industrieller Solarpark bitte dort, wo er sinnvoll ist und keine Störungen im näheren, nachbarschaftlichen Umfeld auslöst. Genau das ist hier jedoch der Fall.
Ein historisch und rechtlich geschütztes Areal
Das Areal grenzt unmittelbar an das historische Argonnerwäldchen, das in den 1830er Jahren vom Königshaus Hannover als Parkanlage angelegt wurde und seinerzeit als „Philosophenallee“ oder „Seufzerallee“ bekannt war. Das Argonnerwäldchen
steht daher sowohl als Naturdenkmal als auch – wegen seiner historischen Bedeutung – als Kulturdenkmal unter Schutz. Bis zur Errichtung des Freibades Anfang der 1970er Jahre war die heutige Freibadfläche selbst Bestandteil
des Argonnerwäldchens.
Seit fast 200 Jahren ist dieses Gebiet gemeinsam mit dem Weststrand als Kur-, Heil- und Erholungszone ausgewiesen. Mit dem angrenzenden Bademuseum, dem Heimatmuseum im Argonnerwäldchen, der Poppe-Folkerts-Stiftung mit ihrer Gemäldegalerie
des bedeutenden Norderneyer See- und Landschaftsmalers und Impressionisten von nationaler Bedeutung sowie dem Kindergarten „Kükennest“ ist dieses Gebiet zudem eine gewichtige Kultur- und Bildungszone für die Inselgeschichte
und den für Norderney immer wichtigeren Kulturtourismus. Auch dem gegenüber besteht ein planungsrechtliches Rücksichtnahmegebot.
Warum der Solarpark hier nicht passt
Ein gewerblicher Solarpark mit störenden, spiegelnden Oberflächen und Blendreflexen ist vor diesem Hintergrund in keiner Weise mehr gebietsverträglich – weder für das denkmalgeschützte Wäldchen noch für die angrenzende Kur- und
Kulturzone.
Es gibt bessere Standorte
Für einen solchen Solarpark stehen auf der Insel mehrfach größere Alternativflächen zur Verfügung, etwa das benachbarte, ehemalige Vorkriegs-Seefliegerhorst Norderney, die Parkflächen an der Hafenstraße mit einer möglichen Solarpark-Überdachung
oder der ehemalige Müllplatz am U-Deich/Südstrandpolder.
Unsere Vision: eine Kultur- und Naturlandschaft
Dieses Areal hat für die Insel, für uns Norderneyer und für unseren Tourismus ein ganz anderes Potenzial: die Rückführung in eine historische Natur- und Kulturlandschaft. Denkbar ist eine Renaturierung mit Forst- und Dünenlandschaft
und einem Museums- und Kunstgarten, in dem Kunst- und Skulpturenausstellungen stattfinden können – in Verbindung mit dem Heimatmuseum, dem Bademuseum und dem seit Langem geplanten Poppe-Folkerts-Museum der Poppe-Folkerts-Stiftung
als gemeinsame Museums- und Kulturmeile. Natur und Kunst würden so eine untrennbare Einheit bilden.
Für Norderney, Ostfriesland, den gesamten friesischen Raum und weit darüber hinaus könnte diese Kultur-, Museums- und Naturlandschaft zu einem bedeutenden kulturhistorischen Glanzpunkt werden – und zu einer wichtigen identitätsstiftenden
Kraft für unsere Insel.
Norderney hat hier die Chance, aus einer brachliegenden Fläche einen authentischen kulturellen Anziehungspunkt zu machen, der im Einklang mit der Geschichte des Ortes steht. Diese Chance sollten wir konsequent nutzen.
Freie Wähler Norderney Von Norderney. Für Norderney.
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☀️ Unsere Forderung: Erst Dächer und Parkplätze – dann Freiflächen!
Wir Freien Wähler Norderney unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien. Aber nicht jede technisch mögliche Fläche ist automatisch auch der richtige Standort.
Deshalb halten wir die geplante Nutzung der Fläche des ehemaligen Freibades am Bademuseum für Photovoltaik für den falschen Weg.
Photovoltaik ja – aber bitte dort, wo sie sinnvoll ist.
Gerade dieser Bereich hat aus unserer Sicht ein ganz anderes Potenzial. Mit dem Bademuseum und der Poppe-Folkerts-Galerie haben wir hier bereits wichtige Bausteine unserer Inselgeschichte und Kultur.
Warum entwickeln wir diesen Bereich nicht konsequent weiter?
Statt eine technisch geprägte Photovoltaikfläche zu schaffen, könnten wir rund um Museum und Galerie einen historischen Bade-, Museums- und Kunstgarten entwickeln.
Grün- und Aufenthaltsflächen
Kunst und Werke rund um Poppe Folkerts
Norderneyer Badegeschichte unter freiem Himmel
historische Bilder und Informationen zum ehemaligen Freibad
Sitz- und Ruhebereiche
wechselnde kleine Ausstellungen und Veranstaltungen
So könnte zwischen Bademuseum, Poppe-Folkerts-Galerie und Weststrand ein kleiner kultureller Anziehungspunkt entstehen – für Gäste ebenso wie für Norderneyer.
Und das Beste daran: Damit würde man nicht etwas völlig Neues erfinden, sondern vorhandene Einrichtungen miteinander verbinden und aufwerten.
Aber wohin dann mit der Photovoltaik?
Auch dafür haben wir eine klare Antwort:
Erst Dächer und Parkplätze – dann Freiflächen!
Norderney verfügt über größere Park- und bereits versiegelte Flächen. Warum prüfen wir nicht konsequent, welche davon sich für Photovoltaik eignen?
unten weiterhin Parkplätze
oben Solarstrom
darunter oder daneben Ladepunkte
Wetterschutz
Schatten für Fahrzeuge im Sommer
Eine Fläche – mehrere Nutzungen.
Wir fordern deshalb ein Photovoltaik-Flächenkonzept für Norderney.
Kommunale Dächer, Parkplätze und andere bereits versiegelte Flächen sollen systematisch auf ihre Eignung geprüft werden – einschließlich Windlast, Wirtschaftlichkeit, Netzanschluss und Ortsbild.
Denn Klimaschutz bedeutet für uns nicht, einfach möglichst viele Solarmodule irgendwo aufzustellen.
Gute Klimapolitik bedeutet, die richtigen Flächen dafür zu nutzen.
Und gerade beim ehemaligen Freibad sollten wir uns fragen:
Wollen wir dort künftig hauptsächlich auf Solarmodule schauen?
Oder nutzen wir die Chance und entwickeln gemeinsam mit Bademuseum und Poppe-Folkerts-Galerie einen besonderen Ort, der Norderneys Geschichte, Kunst und Badekultur miteinander verbindet?
Wir Freien Wähler haben dazu eine klare Haltung:
ERST DÄCHER UND PARKPLÄTZE – DANN FREIFLÄCHEN.
KULTURFLÄCHEN FÜR KULTUR NUTZEN.
Und vor allem:
Nicht einfach Flächen belegen – sondern überlegen, was für Norderney langfristig den größten Wert hat.
Freie Wähler Norderney
Von Norderney. Für Norderney.
Kurz und Knapp für sie schnelle Information
Unsere Forderung: Statt eines störenden Solarparks – ein Kunst- und Museumsgarten auf dem ehemaligen Freibadgelände!
Wir sagen Ja zu erneuerbaren Energien – aber Nein zum falschen Standort.
Das Areal am Bademuseum liegt mitten im historischen Argonnerwäldchen (Naturdenkmal und Kulturdenkmal, angelegt in den 1830er Jahren vom Königshaus Hannover) und ist seit fast 200 Jahren Teil unserer Kur- und Erholungszone. Ein
gewerblicher Solarpark mit Blendreflexen passt hier einfach nicht hin.
Es gibt bessere Standorte auf der Insel: den ehemaligen Seefliegerhorst, die Parkflächen an der Hafenstraße oder den ehemaligen Müllplatz am U-Deich.
Unsere Idee: ein Museums- und Kunstgarten in Verbindung mit Heimatmuseum, Bademuseum und Poppe-Folkerts-Stiftung – Natur und Kultur als untrennbare Einheit, ein neuer Glanzpunkt für Norderney.
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Freie Wähler Norderney Von Norderney. Für Norderney.
Übernommen von der bisherigen FWN-Webseite. Die Ausschusszuordnung dient der thematischen Orientierung.
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