1. Unsere Süßwasserlinse – aktuell sicher, trotzdem langfristig denken
In den vergangenen Tagen haben unterschiedliche und teilweise falsche Informationen viele Bürger verunsichert,
wie es tatsächlich um unsere Süßwasserlinse bestellt ist.
Deshalb haben wir uns intensiver mit dem Thema beschäftigt.
Die wichtige Nachricht vorweg: Aktuell besteht laut Stadtwerken kein Anlass zur Sorge um die Trinkwasserversorgung auf Norderney. Unsere Süßwasserlinse wird seit Jahrzehnten überwacht.
Das darf aber nicht bedeuten, dass wir das Thema für die Zukunft abhaken.
Unser Trinkwasser stammt vollständig aus der natürlichen Süßwasserlinse unter der Insel. Sie entsteht durch Niederschlag, der im sandigen Untergrund versickert. Jährlich werden rund 900.000 Kubikmeter Wasser, also etwa 900 Millionen Liter, gefördert.
Gerade weil Norderney über diese besondere eigene Wasserversorgung verfügt, sollten wir frühzeitig überlegen, wie wir sie auch für die kommenden Jahrzehnte schützen und entlasten können.
Dabei geht es nicht um eine kurzfristige Maßnahme.
Es geht um eine Strategie für die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre.
Denn Wasservorsorge beginnt nicht erst dann, wenn Wasser tatsächlich knapp wird.
Sie beginnt heute.